In diesem Schuljahr konnten Schüler der Klassen 9 und 10 dort eine Woche in Gastfamilien wohnen, die vielseitige Stadt Valencia kennenlernen und in der Sprachschule AIP ihre Spanischkenntnisse vertiefen.

Hier ein ganz persönlicher Erlebnisbericht:

Als wir 8 Tage in der spanischen Stadt Valencia waren, erlebten wir viel. Wir waren eine Gruppe von 26 Schülern und zwei Lehrerinnen.

Der Hinflug verlief ohne Turbulenzen. Nach der Landung fuhren wir mit dem Bus zu unserer Sprachschule, wo uns unsere Gasteltern abholten. Die meisten Gasteltern sprachen kein Englisch und trotzdem konnten wir uns gut verständigen. Wir aßen dort immer sehr spät zu Abend. Das Abendbrot war meistens ein Reisgericht wie Paella. Zum Frühstück gab es Mini-Muffins und Butterkekse.

Wir lebten mit unserer Gastfamilie in einer einfachen Wohnung. Wir besichtigten das historische Zentrum Valencias und es gefiel uns sehr. Dort besuchten wir eine Markthalle, in der es eine riesige Auswahl an Lebensmittelständen gab. In dieser Markthalle probierten wir zum ersten Mal das typische spanische Mandelgetränk Horchata.

 

In der Altstadt machten wir am letzten Tag ein Stadtspiel. Am Anfang war es sehr schwierig die Aufgaben zu verstehen, doch mit Hilfe des Wörterbuchs und der Hilfe von anderen Leuten war es dann doch zu schaffen. In einem bestimmten Zeitraum mussten wir alle Aufgaben beantworten und dann zu unserem Treffpunkt finden. Anfänglich war es eine Überwindung fremde Leute auf der Straße in Spanisch anzusprechen, aber irgendwann war es ganz leicht. Die Menschen dort waren sehr hilfsbereit und freundlich und nahmen sich, obwohl sie arbeiten mussten, viel Zeit.

Wir hatten fast jeden Tag Unterricht in zwei Gruppen. Der Unterricht war sehr entspannt, da unsere Lehrerinnen locker und sehr sympathisch waren. Wir spielten einige spanische Spiele. Der Spanischunterricht dauerte drei Stunden, in denen wir viel lernten.

 

Am Samstag besuchten wir das Oceanográfico. Es ist dem Sea Life ähnlich nur viel größer und schöner. Dort konnte man viele Tiere sehen wie Krokodile, Pinguine, Schildkröten, Haie und Delfine.

Am dritten Tag haben wir eine Fahrradtour gemacht. Wie immer war das Wetter super. Wir fuhren durch einen großen Park, der sich durch Valencia zieht. Den Abschluss bildete der Strand, an dem wir viel Freizeit hatten, um an der Promenade shoppen zu gehen, Mittag zu essen und uns in die Sonne zu legen. Einige Mutige aus unserer Gruppe waren auch baden, worauf wir aber verzichtet haben, da das Wasser doch noch ziemlich kalt war.

Was wir schön an den Ausflügen fanden war, dass wir viel Freizeit hatten und uns den Tag selber gestalten durften. Wir konnten uns nach der Schule und dem Pflichtprogramm so gut wie frei durch die Stadt bewegen und mussten erst zum Abendbrot wieder in den Gastfamilien sein, vorausgesetzt war, dass wir selbstständig hin- und zurückfanden, wodurch wir Valencia gut kennenlernten, da wir es auf unsere eigene Art und Weise erkundeten.

Am Dienstag besuchten wir das Hemisférico, ein Kino mit gewölbter Decke, wodurch der gezeigte Film sehr realistisch wirkt. Das war eine beeindruckende Erfahrung. Danach besuchten wir das Museo Fallero. In Valencia gibt es einen Brauch. Einmal im Jahr findet ein Fest statt, wofür extra das ganze Jahr Figuren hergestellt werden, die an diesem Tag verbrannt werden. Nur eine Figur wird jedes Jahr vor den Flammen bewahrt und im Museo Fallero ausgestellt. Die Figuren sahen lustig aus, aber zum Teil auch etwas gruselig.

Nach dem letzten Frühstück in Spanien mussten wir uns auch schon von unseren Gastfamilien verabschieden. Der Abschied war traurig und bedrückend, trotzdem haben wir unseren letzten Tag so gut wie möglich genossen und ausgenutzt. Wir sind in der Nacht zurück nach Berlin geflogen und die Aussicht war atemberaubend schön. Natürlich waren wir glücklich unsere Familie wiederzusehen, trotzdem war es schade, dass die unvergessliche Zeit so schnell vergangen ist.

Lara und Zoe aus der 9e