Der Ski-/Snowboardkurs der Jahrgangsstufe 11

Jedes Jahr haben Schüler der 11. Klassen des Primo-Levi-Gymnasiums die Möglichkeit, an dem von Lehrern geleiteten Skikurs teilzunehmen, der auch in das Abitur eingebracht werden kann.

Hier einige Eindrücke:

Die Fahrt geht nach Südtirol (Italien) in das Ahrntal und wird von den beiden Sportlehrern Frau Jursza und Herrn Scheibner geleitet. Alle Schüler haben sich abends an einem zentralen Ort getroffen. Nachdem alle Verwandten und Freunde verabschiedet waren, ging die Fahrt los - in den Schnee, nach Italien! Am frühen Nachmittag des nächsten Tages haben wir im tiefsten Schnee und Sonnenschein "Hotel Marcus" erreicht.

 

Das Ahrntal

Dann wurden erst einmal Zimmer verteilt, wir haben uns alle eingerichtet und frisch gemacht und wir konnten endlich unsere Skier und Snowboards ausleihen.
Abends musste dann der täglich neu zugeteilte Tischdienst die Tische decken und alle konnten sich mit einem 3-Gänge-Menü stärken. Danach gab es dann schon die erste Theoriestunde. Jeder Schüler muss nämlich einen Vortag zu Themen wie zum Beispiel "Verhaltensregeln auf der Piste", "Erste Hilfe" oder "Alpine Gefahren" halten, welcher jeweils den Theorieunterricht darstellte.

Der Tagesplan sah dann für eine Woche so aus:
7.30 Uhr Frühstück,
8.20 Uhr Skier/Boards schnappen und ab zur Bushaltestelle
dann erst Erwärmung und bis ca. 12.00 Uhr sämtliche Techniken lernen;

12.00 bis 13.00 Uhr Mittagessen(Wir konnten zwischen drei verschiedenen, täglich wechselnden Gerichten wählen) in einer Hütte direkt am Lift.
bis 16.00 Uhr noch mal fahren

Es kommt auch mal vor,
dass Herr Scheibner hinfällt,
auch wenn es nur gestellt ist.
Wenn alle sicher fahren können,
geht es in den Funpark springen.
Nach diesen Anstrengungen können
wir auch mal eine kleine Pause
in der Sonne machen.


Ab 16.30 konnten wir mit dem Skibus wieder zurück zu unserem Hotel fahren. Im Hotel angekommen hatten wir dann noch ungefähr 2 Stunden Zeit zum Duschen, denn 18.30 Uhr gab es Abendessen. Danach war dann wieder die Theoriestunde bzw. ein Vortrag dran. Alle Vorträge wurden am Ende der Fahrt noch in einer 45-minütigen Klausur abgefragt. Mit dem Vortrag war der Tag dann zuende und alle sind nach der abendlichen, geselligen Runde erschöpft ins Bett gefallen.            Am letzten Tag wurde dann die theoretische Prüfung geschrieben und auch eine praktische Prüfung gefahren (zwei Abfahrten incl. Vorführung einer gelernten Technik unter der Beobachtung der Lehrer). Aus den Noten der beiden Prüfungen und auch Tagesnoten wird dann die Gesamtnote, die man in das Abitur einbringen kann (allerdings nur anstatt einer Ballspielart), da der Skikurs als komplettes Sportsemester zählt.Doch trotz der Noten war es eine alles in allem, zwar körperlich anstrengende, aber vor allem einfach nur tolle Fahrt...


Das die Fahrt so super war, liegt natürlich auch daran, dass Frau Jursza und Herr Scheibner eine sehr lockere und freundliche Umgangsform gegenüber ihren Schülern hatten.

Das war sie, die Skifahrt des Jahrgangs 11 des Primo-Levi-Gymnasiums und wir können diesen Sportkurs jedem Skibegeisterten nur empfehlen.

Sophie